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Frauen klagen an !

veröffentlicht von Administrator (admin) am Sep 02 2009
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Vorgeworfen wird, dass die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern weit geöffnet bleibt. Zur Beweisführung wird auf die neue Einkommensstatistik des Jahres 2008 des Hauptverbandes der Sozialversicherungen verwiesen. Sie besagt, dass Männer bundesweit im Schnitt 2533 Euro verdienen, Frauen aber nur 1690 Euro, also das Männer-Einkommen um 50 Prozent über dem der Frauen liegt. Diesem „Prozess“ wurde heuer auch beim Europäischen Forum Alpbach Raum gegeben.

Diesem „Prozess“ wurde heuer auch beim Europäischen Forum Alpbach Raum geschaffen. Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, NAbg Adelheid Fürntrath-Moretti (Frau in der Wirtschaft), Christine Zulehner (WIFO) sowie Verbund-Vorstand Ulrike Baumgartner-Gabitzer meinten einhellig, dass mehr qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsplätze notwendige Rahmenbedingungen für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind.

Wörtlich meinte etwa die WIFO-Frau Zulehner vom WIFO: "Studien bestätigen dass geringere Lohnunterschiede dort zu finden sind, wo Frauen auf mehr Kinderbetreuungsplätze zurückgreifen können. Die frühere Rückkehr bedeutet eine kürzere Unterbrechung und somit auch einen Gehaltsfortschritt". Wirtschafsvertreterin Fürntrath-Moretti: "Flexible Kinderbetreuung und vor allem Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter 3 Jahren sind wichtige Rahmenbedingungen.“ Schönfärberisch dann die SP-Bundesministerin Heinisch-Hosek: „Es darf dabei nicht darauf vergessen werden, wie weit Frauen schon gekommen sind.“

Für die Ungleichbehandlung der Frauen wurde bei der Alpbach-Veranstaltung auch gleich die Schuldigen gefunden: Die Frauen selbst! „Männer würden vermehrt auf die eigene Verwirklichung achten und sich bewusst Jobs aussuchen, die gutes Einkommen bringen und den eigenen Interessen entsprechen. Frauen haben bei ihrer Berufswahl oft die Familienplanung im Hinterkopf und würden ihre berufliche Entwicklung hinten ansetzen“, so die Einschätzung der Alpbacher Frauenrunde.

Freispruch auf allen Linien, jetzt können wir Männer uns beruhigt zurücklehnen. Frauenministerin & Co haben uns bestätigt für uns gibt es keinen Handlungsbedarf. Oder vielleicht doch?

Kommentar von: Josef Stingl (Quelle : GLB-Tirol)

zuletzt geändert: Sep 16 2009 am 2:00 PM

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